Liebe Wählerinnen und Wähler,

am 6. Juni 2021 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Sie entscheiden mit Ihrer Stimme über die Zusammensetzung des Parlamentes aber auch über die Politik, die in den kommenden fünf Jahren Sachsen-Anhalt prägt. Ich möchte, dass alle Menschen hier gut leben können, eine Perspektive für sich und ihre Familie haben und Sachsen-Anhalt als lebenswert empfinden. Dazu bedarf es eines grundlegenden Politikwechsels im Land. Eine Fortsetzung des unter CDU-Führung eingeschlagenen Weges führt in eine Sackgasse und verschärft die soziale Schieflage im Land. Soziale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich sind die Leitplanken des politischen Handelns der Partei DIE LINKE. Wir stehen für einen wirklichen Wechsel, der alle hier lebenden Menschen in den Fokus nimmt und die Menschen in die Entscheidungsfindung einbezieht. Mir sind demokratisch legitimierte Entscheidungsprozesse und ein weltoffenes gesellschaftliches Klima besonders wichtig. DIE Hoffnung auf eine bessere Politik ist wählbar: Ich werbe um ihre beiden Stimmen für DIE LINKE!

Ihr
Wulf Gallert

Kompetenz. Erfahrung. Leidenschaft.

Gleichwertige Lebensverhältnisse

Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im ganzen Land, so oder ähnlich formuliert die Verfassung Sachsen-Anhalts ein wesentliches Staatsziel. Jedoch haben die Regionen des Landes ganz unterschiedliche Startbedingungen. Es macht schon einen Unterschied, ob man in einer der größeren Zentren des Landes oder aber auf dem flachen Land seinen Lebensmittelpunkt hat. Ich möchte mich auch künftig im Landtag von Sachsen-Anhalt dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen für ein gutes Leben eben nicht nur in den Metropolen gegeben sind, sondern auch in Havelberg, Osterburg oder Werben.

Versorgung, Gesundheit und Infrastruktur

Eine wohnortnahe gesundheitliche Versorgung, ein bedarfsgerechtes öffentliches Verkehrsangebot oder auch ein flächendeckendes schnelles Internet sind ganz wesentliche Bausteine einer lebenswerten, attraktiven Region. Es mutet wie ein schlechter Schildbürgerstreich an, dass mitten in der Corona-Pandemie ein privater Gesundheitskonzern das Krankenhaus in Havelberg aufgrund zu geringer Gewinnerwartung schließt und die Menschen weite Wege für ihre gesundheitliche Versorgung in Kauf nehmen müssen. Krankenhäuser sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören in öffentliche Hand. Unabdingbar für einen Flächenkreis, der fast die Größe des Saarlandes hat, ist ein intelligent abgestimmtes und flächendeckendes Netz an öffentlicher Mobilität. Verantwortlich handelnde Politik muss gewährleisten, dass Lieschen Müller aus dem kleinen Wischedorf zum Arzt oder zum Einkauf in die nächst größere Stadt, aber auch ins Theater der Altmark nach Stendal kommen kann. In den zurückliegenden Jahren hat das Netz an Bildungseinrichtungen im Landkreis erhebliche Einschnitte erfahren.

Bildung

Im Landkreis Stendal darf keine Schule mehr sterben. Wir müssen alles dafür tun, dass alle Bildungseinrichtungen, von der KiTa über die Grundschulen bis zu den weiterführenden Schulen erhalten bleiben und zeitgemäß ausgestattet werden.

Dafür will ich mich mit aller Kraft einsetzen.

Ich wurde im Havelberger Kranken­haus geboren, ein Krankenhaus, das es trotz des bewundernswerten und aufopferungsvollen Kampfes vieler Menschen aus der Region leider nicht mehr gibt. Seit der Ankündigung des privaten Kli­nikbetreibers KMG im Januar 2020, das Krankenhaus schließen zu wollen, habe ich mich vor Ort, auf der Kreis­ebene, im Landtag und gegenüber der Landesregierung für den Erhalt des Standortes starkgemacht. Die Ergeb­nisse des Kampfes sind jedoch unbe­friedigend, weil die Rahmenbedingun­gen unbefriedigend sind! Worum geht es im Einzelnen? Das Krankenhaus der Domstadt sollte nach 20 Jahren im Eigentum des Kon­zerns KMG geschlossen werden, weil es für diesen nicht rentabel genug war. Die Patientinnen und Patienten sollen künftig in das konzerneigene Kran­kenhaus nach Kyritz fahren. Die sim­ple Logik dahinter ist: gleiche Einnah­men, weniger Kosten. Die Qualität der Gesundheitsversorgung in Havelberg, die schlechte Erreichbarkeit von Kyritz mit Bus oder Bahn, spielten in dieser Rechnung keine Rolle. Ein System, welches diese Logik … weiterlesen "Flächendeckende Gesundheitsversorgung auch für den ländlichen Raum sichern!"

Über mich

Ich wurde im wunderschönen Havelberg geboren, verbrachte dort meine Kindheit und Jugend und besuchte dort die Schule, die ich mit dem Abitur abschloss. Aus einem Lehrerhaushalt stammend, entschied ich mich zunächst für eine Laufbahn als Pädagoge und absolvierte an der Hochschule in Leipzig mein Studium zum Grundschullehrer. Nach dem Studienabschluss war ich noch für einige Zeit als Grundschullehrer in Havelberg tätig, bevor ich dort die Leitung des Jugendzentrums übernahm. Parallel absolvierte ich an der Universität in Magdeburg ein Studium der Politikwissenschaften.

Meine ersten praktischen politischen Erfahrungen sammelte ich in der Kommunalpolitik. 1990 wurde ich in den Kreistag Havelberg gewählt, nach der Kreisfusion war ich im Kreistag in Stendal bis 1998 aktiv. 1994 wurde ich das erste Mal in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt. Zum Ende meiner ersten Legislatur folgte dann auch privat der Schritt in die Landeshauptstadt. Mittlerweile lebe ich nun schon viele Jahre mit meiner Frau und unseren beiden Söhnen in Magdeburg. In meinen ersten Jahren im Landesparlament war ich als parlamentarischer Geschäftsführer u.a. für den reibungslosen Lauf der von der damaligen PDS tolerierten SPD-Minderheitsregierung verantwortlich. Ab 2004 war ich dann Vorsitzender meiner Fraktion. Seit 2016 bin ich Vizepräsident des Landtages von Sachsen-Anhalt.

    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Fahne aus.